Vanille Tahiti eine Schote

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Die Schote ist dicker als Bourbon-Vanille und das Aroma ist eher anisartig. Das Fruchtfleisch hat einen charakteristischen, pflaumenartigen Geruch. Nach Belieben zu süßen oder herzhaften Gerichten verwenden. Das Gläschen beinhaltet eine Schote.

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Artikeldetails

Detailinformationen

Gewicht
6 g
Menge
1 Stück
Zutaten
Vanille
Lagerhinweis
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Ja
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Produkt ist kosher zertifiziert
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Herkunftsland
Tahiti
Beschreibung

Vanille Tahitensis

Lasse Dich vom Anisgeschmack der tahitianischen Vanille überraschen
Weniger bekannt als die Bekannte Vanille aus Madagaskar, überrascht die Tahiti-Vanille mit ihrem eher anisartigen Geschmack. Ihre Schote ist dicker als die der Bourbon-Vanille und ihr Fruchtfleisch hat einen charakteristischen, pflaumenartigen Geruch. Nach Belieben zu süßen oder herzhaften Gerichten verwenden.


Tahitianische Vanille: die Kräftige

Vanilla tahitensis oder tahitianische Vanille ist das Ergebnis der Kreuzung zweier Arten. Zwischen 1848 und 1850 wurden Vanilla aromatica und Vanilla fragrans in Polynesien eingeführt. Nach einer Reihe erfolgreicher Kreuzungen wurde Vanilla tahitensis auf den Leeward-Inseln geboren. Diese Orchidee wächst im Herzen feuchter Täler auf humusreichen Böden und gedeiht unter schattigen Bäumen oder zarten Akazien, von denen sie die berauschendsten Säfte aufsaugt.
Eine spätere Ernte ergibt eine vollere Vanilleschote.
Die polynesische Vanille ist drei- bis viermal dicker als die Bourbon-Vanille. Seine Besonderheit besteht darin, dass er sich nicht spaltet, d. h., dass er sich nicht an seinen Ranken spaltet. Dadurch behält er die ganze Kraft seiner Aromen. Sie wird drei Monate später geerntet als Vanilla planifolia (Bourbonvanille).


Die Aromen der Tahiti-Vanille verbinden die Kraft von Anis mit der Wärme von Karamell.

Die Tahitensis-Vanille aus Raiatea ist größer, heller und fleischiger als die Bourbon-Vanille. Die Schote ist nicht aufspaltbar und behält über lange Zeit ein kräftiges Aroma. Die überwältigenden Aromen von Karamell und Anis sind sofort wahrnehmbar, und das Fruchtfleisch duftet nach Pflaumen. Er ist berauschend und bietet blumige und buttrige (buttrig-salzige) Noten von überraschender Feinheit. Sie ist die berühmteste Vanille und bei den Spitzenköchen am begehrtesten. Dank ihrer Anisnote kann die Tahiti-Vanille sowohl in süßen als auch in pikanten Rezepten verwendet werden. Mit Sahne, Pudding oder tropischen Früchten entfaltet er seinen ganzen Geschmack. In einer herzhaften Version bringt er Delikatesse in Ihre Fisch- oder Sommersalate. Benutzen lässt sich die Tahiti Vanille gleich wie die Madagaskar Vanille, jedoch sollte man mit den neuen Geschmacksnoten eher vorsichtig umgehen, denn für den Gaumen ist es eben nicht der typische Vanillegeschmack, wie man Diesen von der Bourbonvanille kennt.


Ein historischer Exkurs

Die tahitianische Vanille wurde Mitte des 19. Jahrhunderts im Herzen Polynesiens geboren.
Im Jahr 1848 führte ein Admiral Aromatica-Pflanzen nach Tahiti ein. Ihm folgte zwei Jahre später Admiral Bonnard, der Vanilla fragrans-Pflanzen importierte. Aus der Kreuzung der beiden Arten entstand die Vanilla tahitensis, die zunächst in privaten Gärten angebaut wurde. Der großflächige Anbau begann im Jahr 1880. Sie wurde auf den meisten der gebirgigen Inseln angebaut, die ein außergewöhnlich warmes und feuchtes Klima haben, welches durch die leichte Brise der Passatwinde abgekühlt wird. Diese Vanille wird auf der Insel Raiatea im Archipel der Gesellschaft angebaut, die auch die "heiligen Insel" genannt wird und die Wiege des polynesischen Volkes darstellt.


Der Anbau von tahitianischer Vanille erfordert größte Sorgfalt

Der Anbau der tahitianischen Vanille erfordert Geduld, Sensibilität und Liebe. Die Blütezeit findet zwischen Juni und Oktober statt, angeregt durch den kühlen südlichen Winter. Überraschenderweise haben die Blüten eine sehr kurze Lebensdauer von nur wenigen Stunden! Die Handbestäubung muss daher schnell und sehr effizient sein. Wenn die Arbeit gut gemacht ist, kann man sogar hoffen, dass jede Blüte eine Schote hervorbringt.
Nach neunmonatiger Trächtigkeit, nach der "Hochzeit" durch die menschliche Hand, wird die reife Schote vorsichtig gepflückt und im Schatten getrocknet, bis sie braun wird. Anschließend wird sie in der milden Morgensonne geschwitzt und lange massiert.