Pralinenform Kürbis 12 Pralinen 3D

29,90 CHF
Bruttopreis
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Jeder Tag ist perfekt, um jemanden mit selbstgemachten Pralinen zu beschenken. Mit dieser professionellen Pralinenform aus hochwertigem Polycarbonat kannst Du ganz einfach Deine eigenen Pralinen giessen. Mit dieser Form lassen sich mit jedem Durchgang bis zu 12 3D Pralinen herstellen. Die Form beinhaltet daher 12 Rückseiten und 12 Vorderseiten, die nach dem giessen zusammengeklebt werden können. Begeistere Deine Freunde, Familie Verwandte und Bekannte mit selbstgemachten Pralinen. Wer darf als nächstes von Deinen leckeren Pralinen naschen?

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Artikeldetails

Detailinformationen

Grösse
Länge: 27.5 cm / Breite: 17.5 cm / Höhe: 2.5 cm
Ungefähres Gewicht der fertigen Schokoladenform
9 g
Saison & Anlass
Herbst & Halloween
Produktionsland
Italien
Material
Lebensmittelechtes Polykarbonat
Menge
24 Stück pro Form
Grösse des einzelnen Endproduktes
Länge: 3.4 cm, Breite: 3 cm x Höhe: 1.8 cm
Beschreibung

Pralinenform Kürbis 12 3D Pralinen

Kuvertüre Temperieren

Bevor Du die Form verwenden kannst, musst Du eine ganz wichtige Komponente vorbereiten: die leckere Kuvertüre. Es reicht nicht, dass die Drops einfach eingeschmolzen werden. Die Kuvertüre muss vor dem Verwenden temperiert werden. Verwende ausschliesslich hochwertige Kuvertüre und nicht die Schokolade aus dem Supermarkt.
Beim Temperieren durchläuft jede Couverture drei Stufen. Schmelzen, abkühlen und nochmals erwärmen. Nach der letzten Stufe hat die Couverture dann die optimale Verarbeitungstemperatur. Je nach Couverture variieren hierbei die Temperaturen. Wenn Du Dich nach der Tabelle in unserem Blogbeitrag richtest, dann kann eigentlich nichts schief gehen. Um sicherzugehen, dass Deine Couverture auch wirklich die richtige Temperatur hat, kannst Du zusätzlich ein Schokoladenthermometer zur Hilfe nehmen.


Schokoladenformen und wie Du sie verwendest

Bei allen Formen, die zum Giessen von Schokoladenformen benutzt werden, ist die Vorbereitung extrem wichtig. Spüle die Form mit lauwarmem Wasser und einem schonenden Spülmittel aus. Dieses darf weder Lauge noch Glanzspüler enthalten, da dies die Formen angreifen würde. Anschliessend mit lauwarmem Wasser alle Rückstände abwaschen und die Form sehr gut trocknen. Poliere die Form mit einer nicht fasernden Watte oder einem sehr feinen Taschentuch. Von nun an solltest Du die Form nicht mehr direkt berühren, ansonsten sind später Fingerabdrücke auf der Schokolade zu sehen. Halte die Form am Rand, wo später keine Schokolade hingegossen wird. Achte darauf, dass Deine Form Zimmertemperatur angenommen hat, denn eine zu heisse oder zu kalte Form kann den Temperier Prozess unterbrechen.


Pralinenform – Anwendung

Bevor Du mit der Herstellung anfangen kannst, muss noch eine wichtige Komponente zubereitet werden: Die Ganache eine leckere Pralinenfüllung. Das Rezept findest Du in unserem Blogbeitrag.
Dafür brauchst Du:
40 g Vollrahm
5 g Sorbit
5 g Butter
10 g Glukose
40 g Fruchtpüree (Deiner Wahl)
5 TL Aroma (Deiner Wahl)
40 g Vollrahm
140 g Weisse Couverture
Bevor Du mit der eigentlichen Ganache anfängst, musst Du erst mal Dein Fruchtpüree so lange einkochen, bis Du nur noch 40 g des Pürees hast. Das Püree ist anfangs nämlich sehr wässrig und durch das Einreduzieren bekommt es ein intensiveres Aroma und wird noch dazu auch etwas dicker.
Füge nun dem eingekochten Püree den Vollrahm, das Sorbit, die Butter sowie die Glukose hinzu und koche diese Mischung auf.
Sobald die Mischung kocht, kannst Du sie über die weissen Couverturedrops geben und so kurz stehen lassen, damit diese etwas kurz anschmelzen können. Nach einer Minute kannst Du die Masse bereits mit einem Schwingbesen umrühren, damit Du eine glatte, homogene Masse erhältst. Füge anschliessend noch das Aroma hinzu und rühre es gut ein.

Abschliessend kannst Du die Ganache in einen Spritzbeutel abfüllen, hinten mit einem Clip verschliessen und bei Raumtemperatur ca. 30 Minuten lang abkühlen lassen.
Was Du für Deine Pralinenhohlkörper benötigst:
Kakaobutterfarben Deiner Wahl (optional)
Pralinenform
Pinsel
Temperierte Couverture
Metallhorn
Spatel
Gib die Kakaobutterfarbe in eine Schüssel mit warmem Wasser, damit sie schmelzen kann. Achte darauf, dass die Temperatur des Wassers die 45 ºC nicht überschreitet.
Währenddessen kannst Du Dir schon mal ein Küchenpapier schnappen und Deine Form sorgfältig polieren. Je besser Du die Form polierst, desto schöner ist nachher der Glanz.
Pinsele die Pralinenform jetzt mit der flüssigen Kakaobutterfarbe ein. Diesen Prozess solltest Du nochmals wiederholen, damit der Farbauftrag auch schön deckend ist. Beachte, dass Du diesen Schritt auch weglassen kannst. Die Farbe sorgt für ein aufregendes Aussehen der Praline und ist daher optional.
Streiche die überschüssige Farbe auf einem Küchenpapier ab und lasse die Form für ein paar Minuten stehen, damit die Farbe komplett anziehen kann.
Pinsle mithilfe eines Silikonpinsels die Kuppelform mit einer dünnen Schicht temperierter weisser Couverture aus,falls Du keine Farbe verwendet hast. Fahre dann mit einem Metallhorn über die Pralinenform, um die überschüssige Couverture zu entfernen.
Jetzt kannst Du die Form komplett mit temperierter Couverture auffüllen. Klopfe mit dem Schokoladenhammer oder der Rückseite eines Spatels mehrmals gegen die Polycarbonatform, damit sich alle Luftblasen lösen. Drehe die Form jetzt um und giesse die Schokolade zurück in Dein Temperiergerät. Auch hierbei darfst Du das Klopfen nicht vergessen, denn wir wollen schliesslich eine schöne, dünne Pralinenwand.
Sobald die Schokolade komplett ausgeflossen ist, musst Du mit dem Spatel einmal unten an der Form entlangfahren, um die überschüssige Couverture zu entfernen. Abschliessend nochmals mit einem Metallhorn säubern und dann die Form für ca. 5 Min in den Kühlschrank geben.
Hole die Pralinenform aus dem Kühlschrank, schneide ein grosszügiges Loch in Deinen Dressiersack mit der Ganache und fülle die gegossenen Pralinenformen bis ca. 2-3 mm unter den Rand auf. Lasse die Form nun so bei Raumtemperatur für mindestens eine Stunde stehen. Dadurch bekommt die Ganache eine leichte Haut und lässt sich demnach später einfacher verschliessen.
Nach der „Ruhezeit“ kannst Du jetzt ein Cornet mit temperierter weisser Schoggi füllen, ein mittelgrosses Stück der Spitze abschneiden und die Schokolade auf den Rand der Pralinen geben. Klebe nun die Unter- und Oberseite zusammen. Jetzt kannst Du Deine Pralinen dekorieren und für ca. 20 Minuten in den Kühlschrank stellen.


Dekorationsmöglichkeiten in Hülle und Fülle

Kuvertüren gibt es in dunkel, weiss und Milchschokolade jedoch in den buntesten Möglichkeiten! Mit Kakaobutterfarbe, wie im Rezept, kannst Du Deine Praline in Deiner Lieblingsfarbe einfärben. Dafür pinselst Du ein wenig Farbe in die Schokoladenform. Mit getrockneten Früchten kannst Du Deine verschlossene Praline bestreuen. So bekommt Deine Praline einen leichten Farbtupfer und eine frische Note obendrauf. Auch Schoggitattos eignen sich hervorragend für Pralinen. Dafür musst Du einfach Deine frisch verschlossene Praline in der Form glattstreichen und die Tattoo-Folie darauflegen. Dann bei Raumtemperatur antrocknen lassen und anschliessend abziehen. Du bekommst natürlich eine grössere Dekorationsvielfalt, indem Du verschiedene Pralinenformen und Kakaobutterfarben kombinierst. Mit ein wenig Metallic Pulver kannst Du einen hübschen Schimmer auf Deiner Praline kreieren oder möchtest Du einfach nur eine Pistazie auf die Praline setzen? Meistens gilt die Devise in der Dekoration an den Pralinen: weniger ist mehr. Probiere Dich aus und kreiere Deine ganz persönliche Pralinenvielfalt. 


Verwendung von Polycarbonat

Polycarbonat ist kein einfacher Kunststoff oder Hartplastik. Im Gegensatz zu den meisten Kunststoffen sehr hohe Temperaturen aushält. Polycarbonat ist sehr transparent, ist sehr fest und unglaublich robust. Es gilt als fast unzerbrechlich und kratzfest und wird deshalb auch gerne statt Glas verwendet. Man findet das thermoplastische Polymer deshalb in der Herstellung von Brillengläsern, Autoscheinwerfer und in der Bauindustrie. Da es auch leichter als Glas ist, ist das eine willkommene Alternative. Diese Eigenschaften machen den Stoff nicht unbedingt günstig und das Polycarbonat wird deshalb nur dann eingesetzt, wenn es wirklich nötig ist. Für den Confiserie-Bereich bedeutet es, dass man perfekte Pralinen, Schokoladentafeln oder andere Schokoladenprodukte in der Form herstellen kann. Im Gegensatz zu Silikon gibt Polycarbonat nach dem Polieren der Schokolade ihren Glanz. Durch die formstabile Schokoladenform kann sich die Schokolade, während dem Kühlen zusammenziehen und so ganz einfach aus der Form lösen. Silikon hingegen ist dafür bekannt, dass es sich den Massen lieber anpasst. Das ist in der Confiserie nicht erwünscht. Deshalb empfehlen wir Dir Silikonformen bei Schokoladenprodukten zu vermeiden und auf hochwertiges Polycarbonat zu setzen.


Praktisches Wissen in unseren Pralinekursen

Zu allem rundum Schokolade und zur Pralinenherstellung bieten wir auch Kurse an, in denen unsere fachkundige Kursleitung Dich auf eine Reise in die süsse Welt der Schokolade mitnimmt. Tauche gemeinsam mit uns ein!