Cornet selber rollen
Wissenswertes · Schokoladen-Schule
Cornet selber rollen
Sieben Handgriffe, ein Blatt Pergamentpapier — und Rebecca zeigt es Dir im Video.
E-Mail
WhatsApp
Facebook
Link kopieren
https://www.minischoggi.ch/blog/rezept/cornet-selber-rollen.html
Einmal antippen markiert die ganze Adresse — dann kopieren.
Zum Ausdrucken: Cmd+P (Mac) oder Strg+P (Windows)
Das lernst du
- Wofür Cornets in der Confiserie gebraucht werden
- Womit Du sie füllen kannst
- Warum Pergamentpapier und nicht Backpapier
- Wie Du ein Cornet in sieben Handgriffen rollst
- Woran Du erkennst, dass die kleine Spitze richtig sitzt
- Wie Du das Cornet befüllst, ohne dass es ausläuft

Cornets finden in jeder Confiserie, Konditorei und Patisserie ihren Einsatz — ohne diese kleinen Papierkegel läuft schlicht nichts. Man braucht sie nicht nur zum Verschliessen von Pralinenhohlkörpern oder zum Schminken von Schokoladenformen, sondern auch zum Dekorieren von Torten und zum Schreiben.
Füllen kannst Du sie mit den verschiedensten Massen. Die gängigsten sind temperierte Couverture, Schreibschokolade, flüssiger Fondant und Royal Icing — aber auch Buttercreme funktioniert. Hast Du den Dreh erst einmal raus, zauberst Du damit die filigransten Dekorationen. Das braucht allerdings Zeit und Übung.
Wie genau wird ein Cornet gerollt? Was gilt es beim Verwenden zu beachten, und kann man dafür jedes beliebige Papier nehmen? Rebecca beantwortet das im Video und zeigt Schritt für Schritt, wie es geht.
Im Video ansehen
3:27 Min1Welches Papier ist das Richtige?
Pergamentpapier — und ausdrücklich kein Backpapier.
Zur Herstellung von Cornets wird in der Regel Pergamentpapier verwendet. Es ist stabiler und vor allem weniger rutschig als Silikonpapier, also das übliche Backpapier. Dadurch lassen sich die Cornets viel einfacher rollen, und sie behalten ihre Form.
Ausserdem fettet Pergamentpapier nicht so schnell durch. Wir empfehlen Dir deshalb, für eigene Cornets immer Pergamentpapier zu nehmen und nie Backpapier.
Backpapier statt Pergamentpapier
Backpapier ist mit Silikon beschichtet und rutscht beim Rollen unter den Fingern weg. Der Kegel wird nie richtig eng, die Spitze bleibt offen — und sobald temperierte Couverture hineinkommt, fettet das Papier durch und der Kegel gibt nach.
2Cornet rollen — Schritt für Schritt
Sieben Handgriffe. Am besten legst Du das Video daneben und rollst mit.
Das Papier richtig hinlegen
Leg das Cornetpapier so vor Dich hin, dass die lange Kante zu Dir zeigt und die Spitze zur Seite.
1
Die obere Ecke einrollen
Halte das Papier mit Daumen und Zeigefinger der einen Hand in der Mitte fest. Mit dem Daumen der anderen Hand nimmst Du die obere Ecke und rollst sie zur Mitte hin ein. Schlag das Papier dabei leicht schräg ein — so entsteht der Kegel.

2
Weiterdrehen
Halte die Spitze des Cornets unten gut fest und dreh das Papier mit dem Daumen immer weiter ein.

3
Bis zum Ende rollen
Roll weiter, bis das ganze Blatt aufgewickelt ist. Der Kegel soll unten spitz zulaufen und oben offen bleiben.

4
Die kleine Spitze muss herausschauen
Achte darauf, dass die kleine Spitze aus dem Cornet hervorsteht — sie ist der Anker für den nächsten Schritt. Schaut sie nicht heraus, kannst Du sie ganz vorsichtig herausziehen.

5
Überstehendes Papier umknicken
Damit das Cornet in Form bleibt, muss es stabilisiert werden: knick das überstehende Papier um. Es soll genau neben der kleinen Spitze liegen.

6
Faltkante festdrücken
Fahr einmal fest über die Faltkante, damit sie wirklich sitzt. Schon ist Dein Cornet einsatzbereit.

Immer von der langen Seite befüllen
Befüll das Cornet immer nur über die lange Seite, dort wo die Spitze sitzt. Dass diese Spitze dabei schmutzig wird, ist kein Problem — sie wird ohnehin in den Kegel eingefaltet.

3Das brauchst du dafür
Dir ist der Aufwand zu gross? Kein Problem — die fertig gerollten Cornets rollt Rebecca von Hand, eines nach dem anderen.




Hinterlassen Sie einen Kommentar