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Heiligkreuztal, Oberschwaben, Anfang der 1970er-Jahre. Adelinde Häussler will Brot backen. Richtiges Brot, wie es ihr von zuhause, vom elterlichen Bauernhof, vertraut ist – aus dem Holzbackofen. Einen solchen gibt es im ganzen Dorf nicht. Also bittet sie ihren Mann Karl-Heinz, der gelernter Schmied ist und einen Landmaschinenbetrieb führt, ihr einen zu bauen. Er baut ihn. Das Brot, das darin entsteht, spricht sich herum. Anfragen nach einem zweiten Ofen folgen. Dann nach einem dritten. Plötzlich ist aus einer persönlichen Bitte ein neues Geschäftsfeld entstanden. Das ist die Ursprungsgeschichte der Karl-Heinz Häussler GmbH – eines Familienunternehmens, das 1949 als Dorfschmiede begann, sich über Jahrzehnte zum Backgeräte-Spezialisten entwickelte und heute, in der dritten Generation, zu den bekanntesten Adressen für handwerkliches Backen im deutschsprachigen Raum gehört. Im Backdorf in Heiligkreuztal – einem überdachten Ausstellungs- und Erlebniszentrum rund ums Backen – finden sich über 200 Öfen und Geräte sowie mehr als 3000 Backprodukte. Häussler-Öfen und -Maschinen werden weltweit geliefert. Bei miniSchoggi sind ausgewählte Häussler-Produkte erhältlich.
Karl Häussler gründet 1949 in Heiligkreuztal eine Schmiedewerkstatt. Pferde werden beschlagen, metallene Werkzeuge und Geräte gefertigt – das klassische Handwerk einer Dorfschmiede der Nachkriegszeit. 1967 tritt Sohn Karl-Heinz in den Betrieb ein und baut ihn zum Landmaschinenfachbetrieb aus. Er übernimmt 1970 die Unternehmensführung. Bis hierhin ist es eine gerade Geschichte: Schmiede, Landmaschinen, Betriebsübernahme.
Dann kommt Adelinde. Karl-Heinz Häusslers Frau entstammt einer Bauernfamilie aus dem Nachbardorf, wo das Brotbacken im Holzbackofen noch zum Alltag gehörte. Nach der Heirat vermisst sie dieses Brot. Im ganzen Dorf Heiligkreuztal gibt es keinen Holzbackofen. Also bittet sie ihren Mann – er ist Schmied, er kann das. Karl-Heinz Häussler tüftelt, konstruiert, baut den ersten Ofen. Das Brot, das Adelinde darin backt, ist so gut, dass Freunde und Nachbarn es loben und bald selbst einen solchen Ofen wollen. Die ersten Kundenanfragen kommen. Dann mehr. Aus einer privaten Lösung für einen privaten Wunsch entsteht 1974 der Betriebszweig Backofenbau.
Die Entwicklung, die darauf folgt, ist nicht die einer gradlinigen Wachstumsstrategie, sondern die eines Unternehmens, das immer wieder dorthin folgt, wo echter Bedarf entsteht. Der Landmaschinenbetrieb wächst parallel zum Backofenbau. 1993 wird er ausgegliedert – Häussler konzentriert sich fortan vollständig auf das Backen. Öfen, Geräte, Zubehör, Know-how. 2000 beginnt der Neubau einer modernen Produktionshalle. 2006 eröffnet das Backdorf: ein überdachtes Ausstellungs- und Erlebniszentrum, das Käufer, Neugierige und Backbegeisterte gleichermassen anzieht.
Heute führen Rosemarie Häussler-Mayer und ihr Bruder Richard Häussler das Unternehmen in der dritten Generation. Karl-Heinz und Adelinde sind noch immer präsent – Adelinde, die den Betriebszweig mit ihrer Bitte ausgelöst hat, ist bis heute im Kundenkontakt aktiv. Das Unternehmen beschäftigt rund 100 Mitarbeitende und bildet regelmässig aus. Häussler-Öfen und -Maschinen gehen in die ganze Welt.
Was das Backdorf in Heiligkreuztal von einem gewöhnlichen Ausstellungsraum unterscheidet, ist der Anspruch, Backen nicht zu präsentieren, sondern erlebbar zu machen. Auf über 1500 Quadratmetern Ausstellungsfläche – ergänzt durch einen Aussenbereich mit Traumbackhäusern – sind über 200 Öfen und Geräte zu sehen. Der Ofenpark ist nach Unternehmensangaben die grösste Holzbackofenausstellung Europas. Der Eintritt ist frei, eine Voranmeldung nicht nötig. Mehrmals täglich finden Vorführungen statt, bei denen Bäckermeister zeigen, wie schwäbische Brezeln, Seelen, Dinnete und anderes Gebäck gemacht werden. Backkurse für Anfänger und Fortgeschrittene ergänzen das Angebot.
Wer ein Gerät kauft, erhält auch danach Betreuung: Im Häussler Servicezentrum in Heiligkreuztal sind alle Maschinen und Öfen aus eigener Produktion bekannt, jede Schraube, jedes Gewinde. Das ist kein Marketingversprechen, sondern die logische Folge davon, dass alle Geräte seit 75 Jahren ausschliesslich in der eigenen Manufaktur in Heiligkreuztal entstehen – am Reissbrett entwickelt, vor Ort produziert, vollständig verantwortet.
Was Häussler von Importeuren und Handelsmarken unterscheidet, ist die eigene Produktion. Alle Öfen und Maschinen entstehen seit 1949 ausschliesslich in der Manufaktur in Heiligkreuztal. Das Unternehmen entwickelt am Reissbrett, produziert vor Ort, kennt jedes Bauteil. Eine Teigknetmaschine von Häussler ist nicht in irgendeiner Auftragsfertigung entstanden – sie ist das Produkt eines Unternehmens, das seit 75 Jahren nichts anderes macht als Geräte für Backstuben entwickeln und bauen.
Zur Produktphilosophie gehört auch der Sortimentsausbau: Neben Öfen, Teigmaschinen und Getreidemühlen umfasst das Angebot heute Zutaten, Kräutermischungen, Pulver für Pasta und Brot sowie Sauerteigprodukte. Alles mit demselben Gedanken: Das handwerkliche Selbermachen von Nahrungsmitteln soll möglich, einfach und qualitativ hochwertig sein – von der Mühle bis zum fertigen Brot, von der Teigmaschine bis zur Gemüsepulver-Füllung in der Pasta.
Teigknetmaschinen in Profi-Qualität für Brote, Weichteige und Pasta. Getreidemühlen für frisches Mehl in der eigenen Küche – vom groben Schrot bis zum feinen Mehl, einstellbar nach Mahlgrad. Tigerpastes und Kräutermischungen für Brot und herzhafte Gebäcke. Gemüsepulver für Pasta und Brot – Bärlauch, Tomate, Spinat, Steinpilz, Rote Beete, rote Linsen, Kichererbsen. Sauerteigpulver und Sauerteigstarter, Lievito Madre, Backmalz. Zutaten für natürliches, handwerkliches Backen ohne industrielle Hilfsmittel.
Teigknetmaschinen · Getreidemühlen · Tigerpastes & Kräutermischungen · Gemüsepulver für Pasta & Brot · Sauerteigpulver & Lievito Madre
Wer einmal mit einer Häussler-Teigmaschine gearbeitet hat, versteht den Unterschied. Nicht weil eine Teigmaschine aus einer Manufaktur in Oberschwaben grundsätzlich besser sein muss als jede andere – sondern weil das Gerät von Menschen entwickelt wurde, die täglich darin leben, was Teig braucht. Die wissen, wie sich ein Brotteig verhält, wenn er zu kurz oder zu lang geknetet wird. Die Häussler-Getreidemühle mahlt das Getreide mit einstellbarem Mahlgrad zu dem, was man braucht: grobem Schrot für rustikale Brote, feinem Mehl für Pasta und Feingebäck. Frisches Mehl, das nicht wochenlang im Lager lag. Das ist kein Detailpunkt – es ist der Grund, warum frisch gemahlenes Mehl anders schmeckt und anders bäckt als abgepacktes.
Die Backzutaten – Gemüsepulver, Tigerpastes, Kräutermischungen, Sauerteigprodukte – folgen derselben Logik: keine Fertiglösungen, sondern Grundzutaten, die das handwerkliche Selbermachen ermöglichen. Spinatpulver für grüne Pasta, Sauerteigstarter für langsam geführte Brote, Lievito Madre für luftige Gebäcke mit natürlicher Triebkraft. Zutaten, die es erlauben, von Anfang bis Ende selbst zu entscheiden, was ins Brot oder die Nudeln kommt.
miniSchoggi führt Häussler, weil das Sortiment für alle gedacht ist, die Backen als Handwerk ernst nehmen – nicht als Convenienceprodukt. Für Kunden, die verstehen wollen, was in ihrer Backstube passiert, die Zutaten kennen möchten, die ihre Teige verwandeln, und die dafür Geräte und Zutaten aus einer Quelle wollen, die seit 75 Jahren nichts anderes kennt. Das bei miniSchoggi erhältliche Sortiment umfasst Teigmaschinen, Getreidemühlen, Tigerpastes, Kräutermischungen, Gemüsepulver, Sauerteigpulver und Lievito Madre und wird laufend ergänzt.
Seit 1949. Aus Heiligkreuztal, Oberschwaben. Weil gutes Brot einen guten Ofen braucht – und die richtigen Zutaten. Häussler.