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Marcato

Marcato

Selbstgemachte Pasta ist kein Projekt für Perfektionisten. Sie ist eines für Neugierige – für alle, die wissen wollen, wie sich ein Teig anfühlt, wenn er durch die Walzen gleitet, wie die Bahn dünner wird, Schicht um Schicht, bis sie fast durchsichtig ist. Und für alle, die verstehen, dass Pasta aus drei Zutaten besteht und dass der Unterschied zwischen gutem und grossartigem Pasta nichts mit der Sauce zu tun hat, sondern mit dem Werkzeug in der Hand und dem Wissen, wie man es benutzt. Marcato, 1930 von Otello Marcato in einer Werkstatt hinter seinem Haus in Campodarsego, Provinz Padua, gegründet, baut diese Werkzeuge seit über 90 Jahren. Alles in derselben Fabrik. Alles in Italien. Jede Walze, jede Schraube, jeden Aufsatz – gefertigt und montiert am selben Standort, an dem 1938 die erste Fabrik eröffnete. Die Atlas – 1965 eingeführt, seither zur international meistverkauften Pastamaschine der Welt geworden – ist noch immer das Herzstück des Sortiments. Daneben: Ravioliformen in verschiedenen Grössen und Formen, Teigräder, Nudelständer, Schneideaufsätze für über 13 Pastaformate, Zubehör für Brot, Pizza und Gebäck. Über 90 Länder, 2500 Pastamaschinen täglich, eine Defektquote, die in der Branche als Referenz gilt. Bei miniSchoggi sind ausgewählte Marcato-Produkte erhältlich.

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Ravioli-Form Rund 5.5 cm für 12 gleich geformte Ravioli Ravioli-Form Rund 5.5 cm für 12 gleich geformte Ravioli
Ravioli-Form Rund 5.5 cm für 12 gleich geformte Ravioli
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Pasta beginnt vor dem Kochtopf

Die meisten Küchenprodukte lösen ein Problem. Marcato-Produkte stellen eine andere Frage: Was wäre, wenn das Herstellen selbst das Ziel wäre – nicht nur das Essen danach? Diese Frage steckt hinter jeder Atlas, hinter jeder Ravioliform, hinter jedem Teigradschnitt. Pasta ist eines der wenigen Lebensmittel, die man ohne besondere Erfahrung, ohne teure Zutaten und ohne Spezialwissen von Hand herstellen kann – und die trotzdem anders schmecken als alles, was man kaufen kann. Nicht weil Hartweizengriess, Ei und Wasser an sich etwas Besonderes wären. Sondern weil frisch gewalzte Pasta eine Textur hat, die getrocknete Industrieware nicht erreicht: eine leicht rauhe, poröse Oberfläche, entstanden durch den mechanischen Walzvorgang, die Sauce bindet statt sie abfliessen zu lassen.

Otello Marcato hat 1930 nicht einfach ein Küchengerät erfunden. Er hat ein Werkzeug gebaut, das Menschen ermöglicht, etwas herzustellen, das sie vorher nicht konnten – oder zumindest nicht so einfach und nicht mit diesem Ergebnis. Die erste Maschine montierte er in einer Werkstatt hinter seinem Haus in Campodarsego, einem kleinen Ort in der Provinz Padua im Veneto, einer Region, in der frische Pasta zur Alltagskultur gehört wie das Frühstück. Verkauft hat er sie mit dem Fahrrad – an Nachbarn, Verwandte, Bekannte aus dem Dorf. Keine Grosshandelskanäle, kein Vertriebsnetz, kein Marketingbudget. Nur eine Maschine, die funktionierte, und die unmittelbare Neugier der Menschen in seiner Umgebung. Diese Einfachheit des Anfangs ist bis heute Teil der Marcato-Identität: Werkzeuge, die ihren Zweck ohne Umwege erfüllen.

1938, 1962, 1965 – drei Jahreszahlen, die eine Richtung zeigen

1938: Die Nachfrage übersteigt, was eine Werkstatt hinter einem Wohnhaus bewältigen kann. Otello Marcato eröffnet die erste Fabrik in Campodarsego, ausgestattet, um Pastamaschinen schneller und in grösseren Stückzahlen zu produzieren. Diese Fabrik steht noch heute – erweitert, modernisiert, aber am selben Ort, in derselben Gemeinde. Es ist bis heute die einzige Produktionsstätte von Marcato weltweit. Alles, was das Unternehmen verkauft, entsteht dort. Das ist kein Zufall und kein Nostalgieanker – es ist eine bewusste Entscheidung, die das Unternehmen trotz globalem Wachstum immer wieder neu getroffen hat.

1962: Die erste internationale Bestellung trifft ein. Pastamaschinen werden nach Philadelphia in die Vereinigten Staaten verschifft. Es ist der Beginn einer globalen Expansion, die Marcato heute in über 90 Länder führt – und die stets von demselben Standort aus bedient wird. Die Fabrik in Campodarsego produziert täglich bis zu 2500 Pastamaschinen und rund 250'000 Walzen pro Monat. 70 Prozent des Umsatzes werden im Export erzielt. Dass ein Unternehmen dieser Grösse zu 100 Prozent an einem einzigen Standort produziert, ist im globalen Küchengerätemarkt eine Ausnahme.

1965: Die Atlas wird eingeführt. Eine Pastamaschine aus verchromtem Stahlguss, robust, präzise, mit einstellbarer Walzenstärke und austauschbaren Schneideaufsätzen. Sie wird in den folgenden Jahrzehnten zur international meistverkauften manuellen Pastamaschine der Welt. Kochschulen auf fünf Kontinenten verwenden sie. Profis und Hobbyköche gleichermassen. Ihre Formsprache – klar, funktional, unverkennbar italienisch – hat sich seit 1965 im Wesentlichen nicht verändert. Die Technik wurde weiterentwickelt, die Aufsätze zahlreicher, die Varianten breiter. Aber der Grundgedanke und das Grundprinzip sind dieselben. Es gab keinen Grund, sie zu ändern, weil sie funktionieren.

Was «Made in Italy» bei Marcato konkret bedeutet

«Made in Italy» ist ein Begriff, der in der Küchenwelt inflationär verwendet wird und oft wenig mehr bedeutet als: das Endprodukt wurde in Italien zusammengebaut, auch wenn die Teile aus Asien stammen. Bei Marcato lässt er sich präziser fassen: Alle Komponenten aller Produkte – von der Hauptwalze bis zur kleinsten Schraube – werden in der Fabrik in Campodarsego gefertigt und montiert. Keine Auslagerung, keine Teilfertigung in Niedriglohnländern, keine zugekauften Baugruppen. Das ist die Bedingung, an der das Unternehmen festhält, auch wenn es wirtschaftlich mit Aufwand verbunden ist.

Die Konsequenz dieser Produktionsphilosophie zeigt sich in den Zahlen: eine Defektquote, die in der Branche als Referenzwert gilt, eine zweijährige Herstellergarantie, und eine Robustheit, die dazu führt, dass Marcato-Maschinen aus den 1970er und 1980er Jahren noch immer in Betrieb sind. Das ist die logische Folge davon, wenn Kunststoffgetriebe durch Stahlgetriebe ersetzt werden, wenn die Walzen aus oxidationsresistentem Aluminium gefertigt sind und wenn jede Schraube dieselbe Fabrik verlassen hat wie die Maschine, in der sie sitzt. Zur Produktionsphilosophie gehört auch der Umgang mit Abfall: Produktionsreste werden konsequent wiederverwertet. Marcato beschreibt das als Kreislaufprinzip und hat es in alle Fertigungsprozesse integriert.

Die Atlas – Ikone, Werkzeug, Massstab

Die Atlas ist nicht einfach das bekannteste Marcato-Produkt. Sie ist eine industriedesignerische Referenz: eine Maschine, die so klar auf ihren Zweck hin gestaltet ist, dass keine Frage offen bleibt. Zwei Stahlwalzen, ein Einstellknopf für die Teigstärke, eine Kurbel, ein seitlicher Befestigungsclip für den Tisch und ein Schlitz, in den die auswechselbaren Schneideaufsätze einrasten. Das ist alles. Es gibt nichts, was man nicht braucht, und nichts fehlt, was man braucht.

Die Teigbahn läuft auf bis zu zehn verschiedenen Stärken durch die Walzen – von knapp fünf Millimetern für grobe erste Durchläufe bis unter einen Millimeter für hauchdünne Ravioliteige. Die oxidationsresistenten Aluminiumwalzen geben dem Teig eine leicht rauhe Textur, die nicht durch Beschichtungen nivelliert wird. Diese Rauheit ist kein Fehler – sie ist der Grund, warum Marcato-Pasta Sauce anders aufnimmt als industriell getrocknete. Die Atlas ist in mehreren Ausführungen erhältlich: manuell mit Handkurbel, motorisiert mit dem optionalen Pastadrive-Motor für freihändiges Walzen, und in der neueren Atlas+-Version mit erweitertem Funktionsumfang. Kompatibel mit 13 verschiedenen Schneideaufsätzen für Fettuccine, Tagliolini, Spaghetti, Lasagneblätter, Pappardelle und weitere Formate.

Das Sortiment – von der Maschine bis zum letzten Detail

Pastamaschinen bilden das Kernsortiment, aber Marcato denkt das Thema Pasta vollständig. Ravioliformen in verschiedenen Grössen und Geometrien ermöglichen das einfache Herstellen gefüllter Pasta ohne spezielle Technik: Teigbahn auflegen, Füllung einsetzen, zweite Bahn drüber, mit dem Ausrollholz andrücken, fertig. Das gezackte oder gerade Teigradmesser schneidet Pastabahnen in die gewünschte Breite oder Form – präziser und sauberer als ein Messer, weil die Klinge einen gleichmässigen Druck auf die gesamte Schnittlinie ausübt. Der Nudelständer hält frisch geformte Pasta hängend und belüftet zum Trocknen bereit – denn ungleichmässig getrocknete Pasta klebt zusammen oder bricht. Ergänzt wird das Sortiment durch Werkzeuge für Brot, Pizza, Gebäck und das Mahlen von Getreide.

Pastamaschinen · Ravioliformen · Teigräder · Nudelständer · Schneideaufsätze & Zubehör

Marcato bei miniSchoggi

Selbstgemachte Pasta braucht keine Vorbereitung, keine Vorkenntnisse und keine Spezialzutaten. Sie braucht Hartweizengriess, Eier, etwas Wasser und dreissig Minuten. Was dabei entsteht, hat eine andere Textur, einen anderen Biss und ein anderes Aroma als alles, was aus einer Packung kommt – nicht weil der Teig komplizierter wäre, sondern weil frisch gewalzter Teig anders ist. Die leicht rauhe, poröse Oberfläche bindet Sauce. Die Frische beeinflusst den Garpunkt. Die Möglichkeit, Farbe und Geschmack durch Zugabe von Gemüsepulver selbst zu bestimmen, öffnet ein ganzes Spektrum an Varianten, das keine Supermarktpackung je abbilden kann.

Das Werkzeug, das dafür nötig ist, muss funktionieren. Gleichmässig walzen, sauber schneiden, stabil stehen – und das nach dem hundertsten Gebrauch genauso wie nach dem ersten. Marcato-Maschinen aus den 1970er Jahren laufen noch immer. Nicht weil sie repariert wurden, sondern weil sie nicht kaputt gegangen sind. Das ist das Versprechen hinter 90 Jahren Made in Italy aus einer einzigen Fabrik – und es beweist sich in der täglichen Küche einfach und unmittelbar. miniSchoggi führt Marcato, weil das Sortiment für alle passt, die in der Küche selbst entscheiden wollen, was auf den Tisch kommt – und in welcher Form, Farbe und Konsistenz. Das bei miniSchoggi erhältliche Sortiment umfasst Pastamaschinen, Ravioliformen, Teigräder und Nudelständer und wird laufend ergänzt.

1930. Campodarsego, Provinz Padua. Immer noch dieselbe Fabrik. Immer noch Made in Italy. Marcato.