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Städter

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Hermann und Lina Aff zogen von Markt zu Markt und verkauften, was der Haushalt brauchte: Bürsten, Besen, Messer – und irgendwann auch Backzubehör. Ihre Tochter Ursula und ihr Schwiegersohn Walter Städter übernahmen 1973 das Geschäft der Eltern und verfeinerten den Fokus, Stück für Stück, Saison für Saison, immer nah an dem, was die Kunden wirklich wollten. Backen war im Trend, Anfragen nach speziellen Ausstechern häuften sich, die Nachfrage nach guten Backformen und verlässlichem Zubehör wuchs. Die Städters erkannten das früh – und richteten sich danach aus, nicht als Reaktion, sondern als Entscheidung. Heute ist aus dem Marktstand ein Unternehmen geworden, das in über 40 Länder exportiert, über 3500 Produkte im Sortiment führt und als einer der wichtigsten europäischen Backzubehör-Spezialisten gilt. Städter GmbH aus Allendorf/Lumda in Hessen ist ein Familienunternehmen in der dritten Generation. Peter Städter, Sohn von Ursula und Walter, leitet das Unternehmen seit 2003 als alleiniger Geschäftsführer. Das Sortiment umfasst Ausstecher, Backformen, Backzubehör, Backzutaten und vieles mehr – alles entwickelt, produziert und vertrieben aus dem Lumdatal in Mittelhessen. Bei miniSchoggi ist ein breites Städter-Sortiment erhältlich.

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Profi Zimtstern Ausstecher, 5 cm Profi Zimtstern Ausstecher, 5 cm Profi Zimtstern Ausstecher, 5 cm Profi Zimtstern Ausstecher, 5 cm
Profi Zimtstern Ausstecher, 5 cm
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Städter – Drei Generationen, fünf Jahrzehnte, eine Leidenschaft

Die Geschichte von Städter beginnt nicht 1973, sondern früher – an Marktständen, auf Messen, mit Haushaltsartikeln in einem Korb und einem Reiseplan, der von Dorf zu Dorf führte. Hermann und Lina Aff, die Eltern von Ursula Städter, verkauften alles, was ein Haushalt brauchte: Bürsten, Besen, Messer, Tierzuchtartikel. Ein kleines, mobiles Geschäft, das vom direkten Kontakt mit den Kunden lebte und keine Ladentüre brauchte, weil es direkt zu den Menschen fuhr. Diese Marktnähe, das unmittelbare Gespür dafür, was Menschen wirklich brauchen und was sie vermissen – das ist bis heute in der DNA des Unternehmens geblieben, auch wenn aus dem Handwagen längst ein globaler Versand geworden ist.

1973 übernahmen Ursula und Walter Städter das Geschäft der Eltern. Sie reisten als fahrende Händler durch Hessen, boten rund 200 verschiedene Haushaltsartikel an und lernten dabei genau zu beobachten: Was greifen Kunden am häufigsten? Wo entstehen Engpässe? Welche Anfragen kommen immer wieder? Die Antworten auf diese Fragen formten das Sortiment. Bald konnten sie sich ein eigenes Verkaufsfahrzeug leisten, erreichten weiter entfernte Haushalte, fuhren auf Messen, knüpften Kontakte. Und mit der Zeit wurde aus dem breiten Haushaltssortiment ein immer präziserer Fokus auf Backutensilien, Formen und Backzubehör. Backen war im Trend. Die Städters erkannten das früh.

Von der Backschule zum ersten Katalog

1983 eröffneten die Städters eine eigene Backschule – Seminare, die von einer Konditorin geleitet wurden und den Kunden nicht nur Produkte verkauften, sondern ihnen zeigten, wie man damit arbeitet. Diese Verbindung von Produkt und Wissen, von Verkauf und Kompetenz, hat das Unternehmen von Anfang an geprägt. Man verkaufte nicht einfach Ausstecher – man zeigte, was man damit machen kann, was ein guter Teig dafür braucht, wie man das Ergebnis optimiert. Dieser Ansatz ist auch heute noch sichtbar: In Allendorf gibt es ein eigenes Fotostudio und eine eigene Backstube, in der neue Produkte getestet und mit eigenen Rezepten begleitet werden, bevor sie auf den Markt kommen.

Zeitgleich entstanden auch die ersten eigenen Ausstecher. Die Anfragen nach speziellen Formen wurden immer häufiger. Städter entwickelte sie selbst. Und gab dazu den ersten Produktkatalog heraus: acht Seiten, jedes Produkt von Hand mit Bleistift gezeichnet, dann kopiert und an Kunden verteilt. Kein professionelles Layout, kein Fotostudio, keine Druckerei. Aber der Beginn von etwas, das heute ein vollständiges Produktbuch mit tausenden von Artikeln ist und in Dutzenden von Ländern verteilt wird.

Die Ausstecher – und warum 2005 alles neu begann

Ausstecher sind das vielleicht bekannteste Städter-Produkt. Angefangen haben sie damit, weil die Nachfrage nach speziellen Formen stieg und das bestehende Angebot nicht ausreichte. Städter begann, eigene Formen zu entwickeln – zunächst einfache Metallausstecher, dann immer komplexere Formen. 1998 kamen die ersten Edelstahl-Ausstecher auf den Markt: langlebig, spülmaschinenfest, präzise gefertigt. 2005 folgte ein eigentlicher Neuanfang: Städter entwickelte Prägeausstecher – Ausstecher mit integriertem Stempel, der gleichzeitig ausschneidet und ein detailliertes Muster in den Teig drückt. Gesichter, Muster, Schriften, Motive. Das war keine inkrementelle Verbesserung, das war eine neue Produktkategorie.

Diese Entwicklung veränderte die Kategorie. Ein Ausstecher, der nicht nur eine Form schneidet, sondern gleichzeitig ein komplexes Motiv einprägt, das nach dem Backen noch sauber sichtbar ist, braucht Präzision in der Fertigung, die ein billiges Massenprodukt nicht leisten kann. Heute umfasst das Ausstecher-Sortiment von Städter hunderte von Formen: Edelstahl, Kunststoff, mit und ohne Prägung, mit Auswerfern für Fondant, für Guetzliteig, für Marzipan, in jeder denkbaren Grösse und Form. Jede neue Form durchläuft in Allendorf denselben Prozess: Idee, Prototyp, Test in der eigenen Backstube, Fotografie, Rezeptentwicklung, Markteinführung.

Peter Städter und die dritte Generation

1992 stiess Peter Städter, Sohn von Ursula und Walter, in das Familienunternehmen ein. 2003 übernahm er als alleiniger Geschäftsführer. Was folgte, war kein Neustart, sondern eine konsequente Weiterentwicklung: Ausbau der Produktentwicklung, Erweiterung des Exports, Modernisierung der Strukturen, Erschliessung neuer Märkte. 2008 zog das Unternehmen von Grünberg nach Allendorf/Lumda – in einen neuen Hauptsitz, der gross genug war, um alle Bereiche unter einem Dach zu vereinen: Produktentwicklung, Grafik, Fotostudio, Rezeptentwicklung, Lager, Versand. Alles aus einer Hand, alles aus dem Lumdatal.

Heute exportiert Städter in über 40 Länder, führt über 3500 Produkte und beschäftigt ein Team, das zu einem grossen Teil aus der Region Allendorf und dem Lumdatal stammt. Peter Städter bekennt sich klar zum Standort – nicht als Nostalgie, sondern als Überzeugung. Ein Unternehmen, das in seiner Region verwurzelt ist, hat kürzere Kommunikationswege, mehr gegenseitiges Vertrauen und mehr Verbundenheit mit dem, was es tut. Das spürt man in den Produkten.

Städter bei miniSchoggi

Was Städter von vielen Backzubehör-Anbietern unterscheidet, ist die Kombination aus Sortimentstiefe und Eigenentwicklung. Ausstecher, die in der eigenen Backstube getestet wurden, bevor sie in den Handel kommen. Formen, die in Allendorf entwickelt, fotografiert und mit eigenen Rezepten begleitet werden. Zutaten, die nicht einfach eingekauft und weiterverkauft werden, sondern auf spezifische Backanwendungen hin ausgewählt und geprüft sind. Das ist der Unterschied zwischen einem Sortiment, das vollständig ist, und einem, das durchdacht ist.

Hinter jedem Städter-Produkt steckt ein Unternehmen, das seit drei Generationen ausschliesslich für die Backstube denkt, entwickelt und produziert. Diese Konzentration auf einen einzigen Bereich über fünf Jahrzehnte hinweg erzeugt ein Produktwissen, das sich in jedem Detail zeigt – in der Stärke des Edelstahls, in der Passung des Prägestempels, in der Zusammensetzung der Tortenfüllung, in der Grösse und Wölbung der Backform. miniSchoggi führt Städter, weil dieses Wissen direkt in die Backstube gehört, ob professionell oder zu Hause. Das Sortiment bei miniSchoggi ist breit und wird laufend ergänzt.

Drei Generationen. Fünfzig Jahre. Von Grossmutters Marktstand in Hessen zur Weltmarke. Das ist Städter.