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Preis:CHF 8,20
Hagelzucker und Puderschnee sind die zwei Zucker, die man sieht: Der eine liegt knusprig auf dem Sonntagszopf, der andere legt sich wie frischer Schnee über Kuchen und Gebäck. In dieser Kategorie findest Du beides in mehreren Körnungen und Varianten. Gemeinsam ist ihnen, dass sie sichtbar bleiben, wo normaler Zucker verschwindet.
Hagelzucker besteht aus festen, gepressten Zuckerkörnern. Er schmilzt im Ofen nicht, sondern bleibt als weisse, knackige Perle auf dem Gebäck. Bestreiche Zopf oder Brioche zuerst mit Ei, damit die Körner haften, und streue sie dann grosszügig auf. Bei Chouquettes kommt der Hagelzucker direkt auf die gespritzten Brandteighäufchen, bevor das Blech in den Ofen geht. Was nicht haftet, schüttelst Du nach dem Backen ab und verwendest es wieder.
Gewöhnlicher Puderzucker zieht auf feuchten Oberflächen schnell ein und wird glasig. Puderschnee bleibt dagegen weiss, auch auf Fruchtwähen, Berlinern oder Rahmtorten. Stäube ihn mit einem feinen Sieb über das ausgekühlte Gebäck, am besten kurz vor dem Servieren. Mit einer Schablone zauberst Du so auch Muster auf einen Schokoladenkuchen. Ein passendes Rezept zum Ausprobieren: Berliner selber machen.
Die Körner sind gross und sehr kompakt. Bei üblichen Backtemperaturen und Backzeiten bleiben sie deshalb ganz und knusprig, während feiner Zucker schmelzen würde.
Auf trockenem Gebäck wie Guetzli schon. Auf feuchtem Kuchen, Früchten oder Rahm löst sich Puderzucker aber nach kurzer Zeit auf, dort lohnt sich Puderschnee.
Im Zopfkurs in unserer Backstube in Adliswil flechtest Du Schritt für Schritt mit uns. Weitere Zucker findest Du unter Zucker & Süssungsmittel, etwa Glitzer- & Knallzucker oder Spezialzucker wie Muscovado.