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Die richtigen Gewürze zum Backen machen aus einem einfachen Teig etwas Besonderes: Zimt im Zopf, Tonkabohne in der Ganache, Lebkuchengewürz im Guetzliteig. Hier findest Du fast 20 Gewürze und Gewürzmischungen für Backstube, Confiserie und Küche, und zwar das ganze Jahr, nicht nur in der Adventszeit.
Tonkabohne reibst Du wie Muskatnuss frisch auf einer feinen Reibe. Der Duft erinnert an Vanille, Mandel und Karamell, deshalb reicht wenig. Noch intensiver wird es, wenn Du eine geriebene Bohne im warmen Rahm ziehen lässt und diesen dann für Ganache, Crème brûlée oder Glace verwendest. Das funktioniert genauso mit Chai-Gewürz: Kurz im Rahm oder in der Milch ziehen lassen, absieben, fertig ist die Basis für ein Chai-Tea Parfait.
Gemahlene Gewürze verlieren mit der Zeit Aroma. Bewahre sie gut verschlossen, trocken und dunkel auf und riech vor dem Backen kurz daran. Anis Grün gibt den unverwechselbaren Geschmack für Anisguetzli, Lebkuchengewürz gehört in jedes Honiglebkuchen Rezept. Wer Spekulatius und Tirggel einmal mit Profis backen möchte, besucht unseren Tirggel & Spekulatius Kurs in Adliswil.
Für gefüllte Pralinen lohnt sich ein Blick auf Vanille & Gewürze bei den Pralinenfüllungen. Rosa Pfeffer und Ingwer passen übrigens überraschend gut zu dunkler Couverture.
Unbedingt. Eine Prise im Schokoladenkuchen, im Apfelkuchen oder im Kaffee-Rahm gibt einen warmen, runden Geschmack, ganz ohne Adventsstimmung.
Die Muskatblüte (Macis) ist der rote Samenmantel um die Nuss. Macis schmeckt feiner und etwas blumiger und passt gut zu hellen Teigen und Cremen.
Für die salzige Seite: Raz el Hanout würzt Brot, Apérogebäck und Gemüse, Bärlauch bringt Frühlingsaroma in Zupfbrot, Butter und Pesto. Weitere Zutaten für Teig und Füllung findest Du unter Füllungen & Zutaten.