Schweizer Carac – mit rotem Fondant und weissem Kreuz

Schweizer Caracs mit Nationalstolz – süss dekoriert wie die Schweizer Flagge
Menge12 Stück (Ø 7 cm)
Aktive ZeitCa. 45 Minuten
GesamtzeitCa. 1 Std. 30 Min. (inkl. Kühlzeit)
glutenhaltiglaktosehaltigeihaltig
Wenn am 1. August die Schweizer Fähnchen flattern, Feuerwerke den Himmel erleuchten und der Duft von Cervelats und Rösti in der Luft liegt, darf eines nicht fehlen: etwas Süsses, das unsere Heimatliebe genauso schön widerspiegelt wie unsere Traditionen.
Genau dafür sind diese festlich dekorierten Schweizer Caracs gemacht. Inspiriert vom beliebten Patisserie-Klassiker, haben wir ihnen ein neues, patriotisches Gewand verpasst: leuchtend roter Fondant mit einem weissen Kreuz – dekoriert wie die Schweizer Flagge. Eine wunderschöne Hommage an unser Land – und ein Genuss, der Herzen höherschlagen lässt.



Zutaten
Menge:
ROTE GLASUR
wenig gAprikosenkonfitüre
500 gSchmelzfondant
15 gWasser (für den Zuckersirup)
30 g Kristallzucker (für den Zuckersirup)
Schritt für Schritt
Wenn Du es eilig hast: die kompakte Rezeptkarte weiter unten fasst alles zusammen.
Ganache kochen und Tartelettes füllen
1
Ganache herstellen
Für die Caracs stelle zuerst die Ganache her. Dazu einfach in einer Pfanne den Vollrahm zusammen mit der Butter zum Kochen bringen. Sobald der Vollrahm kocht, über die dunklen Couverture-Drops giessen und eine Minute stehen lassen. Danach mit einem Schwingbesen verrühren, bis eine homogene Ganache entsteht. Falls die Ganache noch Klümpchen hat, die Ganache über einem Wasserbad so lange erwärmen, bis sich alle Klümpchen aufgelöst haben.



2
Ganache in den Spritzbeutel füllen und Tartelettes mit warmer Ganache füllen
Danach die fertige Ganache in einen Spritzbeutel füllen.
Befülle die vorgebackenen Tartelettes direkt mit der noch warmen Ganache, dadurch verteilt sich die Ganache viel einfacher und gleichmässiger im Mürbeteigboden. Für unser Rezept haben wir 12 Tartelettes à Ø 7 cm genommen, da sich diese Grösse perfekt für unseren Schweizerkreuz-Ausstecher eignet. Du kannst aber auch problemlos kleinere Tartelettes nehmen. Lasse beim Befüllen noch genügend Abstand zum Rand, damit Du später Platz für den Schmelzfondant hast. Sobald alle Tartelettes befüllt sind, klopfe jedes Einzelne leicht auf den Tisch, damit sich die Ganache noch besser und gleichmässiger an der Oberfläche verteilt.



Das brauchst Du dafür
3
30 Minuten kühlen
Die gefüllten Caracs für ca. 30 Minuten in den Kühlschrank geben, damit die Ganache fester werden kann.
Rote Glasur aus Schmelzfondant
1
Mit Aprikosenkonfitüre bepinseln
In einer Pfanne wenig Aprikosenkonfitüre mit etwas Wasser erwärmen. Danach die abgekühlten Caracs aus dem Kühlschrank nehmen. Die Ganache sollte nun genügend fest geworden sein. Bepinsle jedes einzelne Tartelette mit einer dünnen Schicht der warmen Konfitüre. Die Konfitüre sorgt dafür, dass Deine Caracs nach dem Überziehen mit Schmelzfondant besonders schön glänzen.



2
Zuckersirup kochen und Schmelzfondant verflüssigen
Koche in einer separaten Pfanne 15 g Wasser mit 30 g Kristallzucker auf. Sobald es kocht, lasse den Sirup eine Minute kochen und nimm danach die Pfanne vom Herd. Den Zuckersirup benötigst Du, um den Schmelzfondant zu verdünnen.
Als Nächstes benötigst Du weissen Schmelzfondant. Für 12 Tartelettes brauchst Du ca. 500 g. Gib den Schmelzfondant in eine Pfanne und giesse den Sirup (heiss oder kalt) hinzu. Schmelze den Fondant auf niedriger Stufe unter gelegentlichem Umrühren. Dies dauert einige Minuten, bis sich der zähflüssige Schmelzfondant verflüssigt. Sobald er schön flüssig geworden ist, kontrolliere die Temperatur mithilfe eines digitalen Thermometers: sie sollte ca. 35 °C betragen.



3
Leuchtend rot einfärben
Zusätzlich kannst Du den Schmelzfondant mit einer grosszügigen Menge an roter Gelfarbe einfärben, damit dieser ein leuchtendes Rot bekommt für die Schweizer Caracs.



4
Fondant abfüllen und Caracs glasieren
Sobald der Schmelzfondant genügend rot eingefärbt ist und die ideale Temperatur von 35 °C erreicht hat, kannst Du den Fondant in einen Spritzbeutel abfüllen. Schneide anschliessend eine kleine Öffnung in den Spritzbeutel und beginne am Rand des Caracs, dieses mit Schmelzfondant aufzufüllen, bis es komplett mit einer schönen, gleichmässigen Schicht glasiert ist.



5
Klopfen und alle Caracs glasieren
Klopfe nach dem Glasieren jedes einzelne Carac kurz von Hand, damit sich die noch zähflüssige Fondantschicht gleichmässig verteilen kann. Wiederhole diesen Schritt so lange, bis jedes einzelne Carac mit Fondant überzogen ist.
Das weisse Schweizerkreuz
1
Rollfondant ausrollen und Zwölf Kreuze ausstechen
Als Nächstes benötigst Du wenig weissen Rollfondant. Knete den Rollfondant kurz von Hand durch und rolle ihn anschliessend auf wenig Bäckerstärke mithilfe eines Rollholzes auf eine Dicke von ca. 3 mm aus.
Steche anschliessend mithilfe eines Schweizerkreuz-Ausstechers zwölf schöne Kreuze aus dem Fondant aus.



Das brauchst Du dafür
2
Kreuze aufsetzen, solange der Fondant feucht ist
Setze auf jedes Carac mittig ein weisses Kreuz – am besten direkt nach dem Glasieren, solange der rote Fondant noch feucht ist. So klebt das Kreuz von selbst fest. Ist die Glasur schon getrocknet, hilft ein winziger Tupfer Wasser oder flüssiger Fondant auf der Rückseite des Kreuzes.
Lasse die fertigen Caracs anschliessend bei Raumtemperatur trocknen, bis die Glasur fest und glänzend ist.




Kompakt · zum Ausdrucken
Schweizer Carac
Zutaten
Menge:
BÖDEN
GANACHE
ROTE GLASUR
SCHWEIZERKREUZE
Zubereitung
- Ganache: Vollrahm mit Butter aufkochen, über die Couverture-Drops giessen, 1 Minute stehen lassen, glatt rühren.
- Füllen: Tartelettes mit der warmen Ganache füllen (Rand freilassen), leicht aufklopfen, 30 Minuten kühlen.
- Aprikotieren: Konfitüre mit etwas Wasser erwärmen und die feste Ganache dünn bepinseln – das gibt den Glanz.
- Glasur: Zuckersirup (15 g Wasser + 30 g Zucker) kochen, 500 g Schmelzfondant damit verflüssigen, auf 35 °C bringen, kräftig rot einfärben.
- Glasieren: Fondant im Spritzbeutel vom Rand her auftragen, jedes Carac kurz aufklopfen.
- Kreuze: Rollfondant 3 mm dünn ausrollen, 12 Kreuze ausstechen und sofort auf den feuchten Fondant setzen.
Nährwerte pro 100 g
474kcal
32.3 gFett
41.5 gKohlenhydrate
4 gEiweiss
Lagerung & Haltbarkeit
Die fertigen Caracs sind bei Raumtemperatur bis zu 1 Woche haltbar. Bewahre sie kühl, trocken und vor Sonnenlicht geschützt auf – im Kühlschrank würde der Fondant Feuchtigkeit ziehen und den Glanz verlieren.
Alles für dieses Rezept
Aus unserer Backstube empfohlen — genau die Grössen, mit denen das Rezept getestet ist.
Zutaten
Zubehör
Lieferung in 1–2 Werktagen · Versandkostenfrei ab CHF 100
Schön dazu
Nicht nötig für das Rezept — aber es passt.

Damit sie garantiert gelingt
35 Grad sind der Schlüssel
Der Schmelzfondant muss beim Glasieren ca. 35 °C haben: zu heiss wird er dünn und läuft vom Rand, zu kalt wird er dick und unregelmässig. Ein digitales Thermometer nimmt das Raten ab.
Aprikotieren nicht überspringen
Die dünne Schicht Aprikosenkonfitüre wirkt wie eine Grundierung: sie versiegelt die Ganache und lässt den Fondant gleichmässig glänzen. Ohne sie zieht die Glasur matt ein.
Kreuze sofort aufsetzen
Setze die weissen Kreuze direkt nach dem Glasieren auf – auf dem noch feuchten Fondant kleben sie von selbst. Glasiere darum in kleinen Etappen und dekoriere jeweils gleich.
Häufige Fragen
Caracs sind kleine Schweizer Törtchen aus zartem Mürbeteig, gefüllt mit einer cremigen Schokoladenganache und traditionell mit grünem Fondant überzogen. Ihre Herkunft wird meist der Romandie zugeschrieben – heute sind sie in der ganzen Schweiz beliebt. In diesem Rezept tragen sie rot-weiss: Fondant in Rot mit weissem Schweizerkreuz.
Nein – das Rezept verwendet fertig gebackene Mürbeteig-Tartelettes à Ø 7 cm, dadurch kommst Du ganz ohne Backofen aus. Wer den Mürbeteig lieber selber macht, backt die Böden blind und lässt sie vollständig auskühlen, bevor die Ganache hineinkommt.
Schmelzfondant braucht zwei Dinge: sanfte Hitze und Flüssigkeit. Gib den Zuckersirup dazu und schmelze ihn auf niedriger Stufe – das dauert einige Minuten. Nicht über 35–40 °C erhitzen, sonst verliert der Fondant beim Trocknen seinen Glanz.
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