Wiener Waffeln – Mandelmürbeteig mit Aprikosenkonfitüre

Der Wiener Klassiker mit dem typischen Glasurmuster
Menge28 Stück
Aktive ZeitCa. 40 Min.
GesamtzeitCa. 1 Std. 45 Min. + über Nacht ruhen lassen
glutenhaltigmilchhaltigeihaltigschalenfrüchte (Mandeln)
Du kennst Wiener Waffeln noch nicht? Dann wird es höchste Zeit. Sie bestehen aus einem feinen Mandelmürbeteig, der mit Aprikosenkonfitüre zusammengeklebt wird. Als krönenden Abschluss tragen die Waffeln ein schönes Muster aus Eiweissglasur, das mit etwas Puderzucker bestäubt wird.
Sie sind ein traditionelles Gebäck, das man das ganze Jahr über isst – das aber natürlich hervorragend in die Weihnachtszeit passt. Damit Du genau weisst, wie dieses köstliche Gebäck entsteht, findest Du hier eine genaue Schritt-für-Schritt-Anleitung. Ein Klassiker, den Du Dir wirklich nicht entgehen lassen solltest.



Zutaten
Menge:
MANDELMÜRBETEIG
100 gButter, kalt
100 gWeissmehl
70 gPuderzucker
90 gMandeln, roh gemahlen
2 PrisenZitronenabrieb
2 PrisenSalz
30 gVollei (Ei verquirlt)
FÜLLUNG
300 gAprikosenkonfitüre
Schritt für Schritt
Wenn Du es eilig hast: die kompakte Rezeptkarte weiter unten fasst alles zusammen.
Mandelmürbeteig
1
Butter mit Mehl verreiben und 30 Minuten kühlen
Gib die kalte Butter zusammen mit dem Mehl in eine Schüssel und zerreibe beides zwischen Deinen Händen. Sobald keine Butterklumpen mehr da sind, kommen die übrigen trockenen Zutaten dazu – auch das Salz – und werden kurz vermengt. Zum Schluss folgt das verquirlte Vollei. Knete alles zu einem geschmeidigen Teig, wickle ihn in Frischhaltefolie und stelle ihn für mindestens 30 Minuten kühl.
Zwei Platten: Boden und Deckel
1
Zwei Platten à 17 × 30 cm auf 3 mm ausrollen
Heize den Backofen auf 180 °C Umluft vor. Hol den Teig aus dem Kühlschrank, halbiere ihn und knete ihn kurz durch. Rolle die erste Hälfte auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche 3 mm dick und auf eine Grösse von 17 × 30 cm aus – am besten mit 3-mm-Ausrollhölzern und dem Bäcker Meter zur Kontrolle. Wiederhole das mit der zweiten Hälfte. Steche anschliessend eine der beiden Platten mit dem Teigstupfer ein.


2
Den Boden 12 Minuten backen und auskühlen lassen
Hebe die eingestochene Platte mithilfe eines Tortenblechs auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und backe sie ca. 12 Minuten bei 180 °C Umluft. Nach dem Backen muss der Boden unbedingt vollständig auskühlen.

3
Die zweite Platte in 4-cm-Quadrate einritzen
Die zweite Teighälfte ritzt Du mit dem Teigschneider zuerst in 4 cm breite Bahnen ein und teilst sie anschliessend quer in 4 cm grosse Stücke. Wichtig: nur einritzen, nicht durchschneiden – die Linien dienen später als Schnittmuster.


4
Das Muster aus Eiweissglasur ziehen und backen
Rühre etwas Eiweissspritzglasur an – am besten mit unserem Royal-Icing Mix –, fülle sie in ein Cornet und ziehe dünne diagonale Linien über die eingeritzte Platte. Ziehe danach dieselben Linien von der anderen Seite: So entsteht das typische Rautenmuster. Backe auch diese Platte ca. 12 Minuten bei 180 °C Umluft und lass den Deckel ebenfalls auskühlen.



Füllen, ruhen und schneiden
1
Konfitüre aufstreichen, Deckel aufsetzen – über Nacht stehen lassen
Bestreiche den ausgekühlten Boden gleichmässig mit der Aprikosenkonfitüre – achte darauf, dass sie überall gleich dick liegt. Setze dann den ausgekühlten Deckel auf. Und jetzt kommt der wichtigste Teil: Lass die Waffelplatte über Nacht stehen. Der Mürbeteig zieht Feuchtigkeit aus der Konfitüre und wird dadurch zart – frisch zusammengesetzt bricht er beim Schneiden.



2
Am nächsten Tag schneiden und bestäuben
Am nächsten Tag schneidest Du die Platte in Quadrate – orientiere Dich dabei an den eingeritzten Linien in der Oberfläche. Zum Schluss werden die Waffeln mit etwas Puderzucker bestäubt.



Kompakt · zum Ausdrucken
Wiener Waffeln
Zutaten
Menge:
MANDELMÜRBETEIG
FÜLLUNG
MUSTER UND FINISH
Zubereitung
- Teig: Kalte Butter mit Mehl verreiben, trockene Zutaten und Ei dazu – 30 Min. kühlen.
- Ausrollen: Zwei Platten à 17 × 30 cm auf 3 mm ausrollen, eine davon einstupfen.
- Boden: Eingestochene Platte 12 Min. bei 180 °C Umluft backen, auskühlen lassen.
- Deckel: Zweite Platte in 4-cm-Quadrate einritzen, Rautenmuster aus Eiweissglasur ziehen, 12 Min. backen.
- Füllen: Boden mit 300 g Aprikosenkonfitüre bestreichen, Deckel aufsetzen.
- Ruhen: Über Nacht stehen lassen – erst dann wird der Teig zart.
- Schneiden: Am nächsten Tag entlang der Linien schneiden und mit Puderzucker bestäuben.
Nährwerte pro 100 g
494kcal
33.3 gFett
42.7 gKohlenhydrate
8.6 gEiweiss
Lagerung & Haltbarkeit
Am besten lagerst Du dieses feine Gebäck luftdicht in einer Guetzlidose bei Raumtemperatur. So halten die Waffeln ca. 1 Monat.
Sie werden mit der Zeit sogar noch etwas zarter, weil der Mürbeteig weiter Feuchtigkeit aus der Konfitüre aufnimmt. Lagere sie nicht im Kühlschrank – dort wird die Glasur klebrig.
Alles für dieses Rezept
Aus unserer Backstube empfohlen — genau die Grössen, mit denen das Rezept getestet ist.
Zutaten
Zubehör
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Damit sie garantiert gelingt
Die Nacht Wartezeit ist Teil des Rezepts
Frisch zusammengesetzt ist der Mürbeteig knochentrocken und bricht beim Schneiden in Krümel. Über Nacht zieht er Feuchtigkeit aus der Konfitüre und wird zart – genau das macht die Wiener Waffel aus. Plane das Rezept also über zwei Tage.
Beide Platten gleich dick – sonst passt nichts zusammen
3 mm klingen nach wenig Unterschied, aber wenn Boden und Deckel ungleich dick sind, wird der Stapel schief und die Quadrate lassen sich nicht sauber schneiden. Die Ausrollhölzer nehmen Dir die Entscheidung ab, der Bäcker Meter kontrolliert die Grösse.
Nur einritzen, nicht durchschneiden
Die Linien auf der Deckelplatte sind kein Schnitt, sondern eine Markierung. Schneidest Du durch, backen die Stücke einzeln aus und lassen sich nicht mehr als Platte auflegen. Der Teigschneider mit fünf Rädern macht die Abstände von selbst gleichmässig.
Häufige Fragen
Der Name kommt vom Muster, nicht vom Gerät: Die Rauten aus Eiweissglasur erinnern an das Waffelmuster. Gebacken wird das Gebäck ganz normal im Ofen als zwei flache Platten. In Österreich kennt man es auch als Wiener Waffelschnitten.
Ja, solange sie nicht zu flüssig ist. Klassisch ist Aprikose – sie ist fruchtig-säuerlich und hebt sich vom süssen Mandelteig ab. Himbeere, Johannisbeergelee oder Zwetschgenkonfitüre funktionieren genauso. Sehr stückige Konfitüren streichst Du besser vorher durch ein Sieb, sonst wird die Schicht ungleichmässig.
Es ist eine Glasur aus Eiweiss und Puderzucker, die beim Trocknen hart wird – auf Englisch Royal Icing. Selber anrühren geht: etwa 1 Eiweiss auf 200 g Puderzucker, gut verrührt, bis die Masse Linien hält. Der Royal-Icing Mix nimmt Dir das Abwägen ab und kommt ohne rohes Eiweiss aus.
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Kommentare
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Leckeres Rezept!
Von:Bettina Schmid An 25.02.2025Die Waffeln sind schön zart, die Kombination mit Aprikosenkonfitüre und Zuckerguss einfach perfekt. Die Zubereitung ist gut verständlich und das Ergebnis sieht toll aus. Sehr empfehlenswert!
