Karamell-Florentiner-Guetzli mit gesalzenem Karamell

Vorsicht, Suchtpotenzial!
Menge24 fertige Guetzli (48 Hälften)
Aktive ZeitCa. 45 Minuten
GesamtzeitCa. 1 Std.
glutenhaltigmilchhaltigeihaltignusshaltig (Mandeln)
Diese köstlichen Karamell-Florentiner-Guetzli sehen nicht nur gut aus, sondern schmecken auch wunderbar nach Karamell. Die Florentiner werden mithilfe der Sultan-Spritztülle dressiert und mit einer Florentinerfüllung gebacken. Als Krönung werden die fertigen Karamell-Guetzli mit unserer köstlichen gesalzenen Karamellcreme gefüllt. Vorsicht, diese Florentiner haben Suchtpotenzial! Viel Spass beim Nachbacken.



Zutaten
Menge:
FLORENTINERMASSE
20 gButter, weich
20 gVollrahm
50 gKristallzucker
30 gGlukose
60 g Mandeln weiss, gehobelt
Gesalzene Karamellcreme
Schritt für Schritt
Wenn Du es eilig hast: die kompakte Rezeptkarte weiter unten fasst alles zusammen.
Butterspritzmasse
1
Butter und Puderzucker schaumig schlagen
Heize Deinen Backofen auf 170 °C Umluft vor. Schlage die weiche Butter zusammen mit dem Puderzucker in einer Schüssel mit der Küchenmaschine schaumig. Füge danach das flüssige Eiweiss hinzu und mische nochmals kurz.


2
Mehl untermischen
Nun das Weissmehl hinzufügen und kurz mit der Küchenmaschine mischen, bis ein schöner, homogener, weicher Teig entsteht.


3
Spritzbeutel mit Sultan-Tülle vorbereiten
Bereite einen Spritzbeutel mit der Sultan-Tülle vor und befülle ihn mit der fertigen Butterspritzmasse. Lege ein Backpapier bereit.


4
48 Ringe aufs Backpapier dressieren
Halte den Spritzbeutel gut verschlossen und setze die Sultan-Tülle direkt anliegend aufs Backpapier. Drücke fest zu, ohne mit dem Spritzbeutel nach oben wegzugehen, bis ein gleichmässiger, ca. 0,8–1 cm dicker Guetzli-Ring entsteht. Drücke dabei mit den Fingern das Backpapier fest nach unten und löse die Sultan-Tülle gleichzeitig vorsichtig vom Papier — hältst Du das Papier zu wenig gut fest, bekommst Du keinen schönen Rand. Am Ende hast Du ca. 48 Ringe.



Florentinermasse
1
Masse auf 115 °C kochen
Für die Florentinermasse gibst Du alle Zutaten ausser den gehobelten Mandeln in eine Pfanne. Lasse die Masse auf Stufe 7–8 schmelzen und rühre mit dem Rührspatel stetig um. Sobald es zu kochen beginnt, nimmst Du zusätzlich ein Digital-Thermometer zu Hilfe und lässt die Temperatur nicht aus den Augen: Die Masse unter stetigem Rühren auf 115 °C kochen.


2
Mandeln unterrühren
Nimm die Pfanne vom Herd und füge die gehobelten Mandeln hinzu. Alles gut vermischen und für ca. 3 Minuten etwas abkühlen lassen.


3
Florentinermasse verteilen und backen
Nimm eine kleine Schüssel mit kaltem Wasser zu Hilfe: Tunke Deine Finger ins kalte Wasser und nimm jeweils eine kleine Menge der noch lauwarmen Florentinermasse. Verteile sie in jedem einzelnen Ring — es muss noch nicht perfekt aussehen, die Masse verläuft beim Backen und verteilt sich gleichmässig. Backe die Guetzli anschliessend bei 170 °C Umluft für ca. 12 Minuten und lasse sie nach dem Backen auskühlen.



Füllen
1
Mit gesalzener Karamellcreme zusammensetzen
Sobald die Florentiner genügend abgekühlt sind, kannst Du jeweils zwei Guetzli mit wenig gesalzener Karamellcreme zusammenkleben. Am einfachsten füllst Du die Karamellcreme dafür in einen Spritzbeutel.




Kompakt · zum Ausdrucken
Karamell-Florentiner-Guetzli
Zutaten
Menge:
BUTTERSPRITZMASSE
FLORENTINERMASSE
Gesalzene Karamellcreme
Zubereitung
- Spritzmasse: Butter und Puderzucker schaumig schlagen, Eiweiss kurz einmischen, Mehl unterziehen.
- Dressieren: Mit der Sultan-Tülle ca. 48 Ringe (max. 1 cm breit) direkt aufs Backpapier spritzen.
- Florentinermasse: Butter, Rahm, Zucker und Glukose unter Rühren auf 115 °C kochen, Mandeln unterrühren, 3 Min. abkühlen.
- Füllen & Backen: Masse mit nassen Fingern in die Ringe verteilen, 12 Min. bei 170 °C Umluft backen.
- Zusammensetzen: Je zwei ausgekühlte Hälften mit wenig gesalzener Karamellcreme zusammenkleben.
Nährwerte pro 100 g
488kcal
32.4 gFett
45.1 gKohlenhydrate
6 gEiweiss
Lagerung & Haltbarkeit
Die fertigen Karamell-Florentiner-Guetzli sollten gut vor Feuchtigkeit geschützt sein. Lagere sie am besten in einer Guetzlidose – dort sind sie 2 Wochen haltbar.
Alles für dieses Rezept
Aus unserer Backstube empfohlen — genau die Grössen, mit denen das Rezept getestet ist.
Zutaten
Zubehör
Lieferung in 1–2 Werktagen · Versandkostenfrei ab CHF 100
Schön dazu
Nicht nötig für das Rezept — aber es passt.

Damit sie garantiert gelingt
Die Ringe maximal 1 cm breit dressieren
Geraten die Kringel zu breit, werden die fertigen Guetzli nach dem Füllen schnell zu mächtig. Dressiere die Ringe darum bewusst schlank – maximal 1 cm breit (siehe Foto in Schritt 4). Aus derselben Teigmenge gibt das auch mehr Guetzli.
115 Grad sind der Punkt
Beim Florentiner-Karamell entscheidet das Thermometer: Unter 115 °C verläuft die Masse beim Backen zu stark, deutlich darüber wird sie nach dem Auskühlen glashart. Stetig rühren und beim Erreichen der Temperatur sofort vom Herd nehmen.
Sparsam füllen
Ein kleiner Klecks gesalzene Karamellcreme genügt – beim Zusammendrücken verteilt sie sich bis an den Rand. Zu viel Creme quillt heraus und macht die Guetzli schwer. Die 150 g reichen für alle 24 Guetzli.
Häufige Fragen
Meistens liegt es am Backpapier: Es muss beim Wegziehen der Tülle mit den Fingern fest nach unten gedrückt werden, sonst hebt sich der Teig mit ab. Wichtig ist auch, die Tülle direkt anliegend aufzusetzen und beim Spritzen nicht nach oben wegzugehen.
An der Feuchtigkeit: Das Karamell zieht Wasser aus der Luft und aus der Füllung. Lagere die Guetzli darum immer in einer gut schliessenden Dose – und wenn Du sie verschenken willst, fülle sie erst kurz vorher.
Der typische gezackte Kranz mit dem Loch in der Mitte gelingt nur mit der Sultan-Tülle. Zur Not kannst Du mit einer grossen Sterntülle Ringe spritzen – die Vertiefung für die Florentinermasse fällt dann kleiner aus, nimm entsprechend weniger Masse pro Guetzli.
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Kommentare
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Grosse Guetzli
Von:Penelope Kühnis An 11.05.2025Danke für das gluschtige Rezept. Leider sind bei mir die Kringel etwas gross geraten. Ich habe die Füllung dann weggelassen, weil die Guetzli sonst zu „mächtig“ geworden wären. Sie schmecken aber auch so vorzüglich.
Beantwortet von: Rebecca Odermatt An 12.05.2025
