Crème brûlée – der französische Dessertklassiker

Vanillecreme aus dem Wasserbad mit knackiger Karamellschicht
Menge6 Stück à ca. 70 g
Aktive ZeitCa. 20 Min.
GesamtzeitCa. 4 Std. (inkl. 3,5 Std. Kühlen)
milchhaltigeihaltig
Crème brûlée gehört zu den bekanntesten Desserts überhaupt. Gerade nach einem feinen Restaurantbesuch ist diese zart schmelzende Vanillecreme mit der knackigen Karamellschicht ein krönender Abschluss. Und doch ist es eine Süssspeise, die wir meistens ausser Haus essen – weil wir vor der Herstellung grossen Respekt haben.
Wir zeigen Dir, dass dieser französische Klassiker wirklich keine Zauberei ist und selbst gemacht noch einmal viel besser schmeckt. Das Wichtigste bei einer Crème brûlée ist die Konsistenz: Sie darf weder zu weich noch zu fest sein. Mit unserem Rezept gelingt Dir das garantiert.



Zutaten
Menge:
CRÈME BRÛLÉE
60 gEigelb
40 gCrème fraîche
40 gKristallzucker
1 PriseVanillesamen
25 gVollmilch
250 gVollrahm
ZUM KARAMELLISIEREN
nach BedarfRohrzucker, grob (oder brauner Zucker)
Schritt für Schritt
Wenn Du es eilig hast: die kompakte Rezeptkarte weiter unten fasst alles zusammen.
Creme ansetzen
1
Ofen vorheizen und die Masse anrühren
Heize den Backofen auf 180 °C Umluft vor. Gib Eigelb, Crème fraîche und Zucker in eine Schüssel und verrühre alles mit einem Schwingbesen. Füge dann die Vanillesamen, die Milch und den Vollrahm hinzu und vermische noch einmal alles gut miteinander.
Statt der Vanillesamen kannst Du auch Vanilleextrakt oder eine Vanille-Aromapaste verwenden – beides findest Du in unserem Sortiment. Und wenn Du eine frische Vanilleschote zur Hand hast, kratze einfach das Mark heraus und gib es zur Masse.
2
Abfüllen und das Wasserbad vorbereiten
Gib die Masse in den Trichter und fülle je ca. 70 g in hitzebeständige Förmchen – am besten aus Keramik oder Porzellan. Stelle die Förmchen in eine Kuchen- oder Auflaufform und giesse Wasser dazu. Das Wasser sollte mindestens so hoch stehen wie die Creme in den Förmchen.
Stocken und kühlen
1
20 Minuten im Wasserbad stocken lassen
Stelle die Formen im Wasserbad auf ein Blech, schiebe dieses in den auf 180 °C Umluft vorgeheizten Ofen und lass die Creme ca. 20 Minuten stocken. Sie ist fertig, wenn sie am Rand fest ist und in der Mitte beim Anstupsen noch leicht wackelt.
2
Auskühlen und mindestens 3 Stunden kühl stellen
Hebe die Förmchen nach der Backzeit aus dem Wasserbad und lass sie ca. 30 Minuten bei Raumtemperatur auskühlen. Stelle sie anschliessend für mindestens 3 Stunden in den Kühlschrank – erst dann hat die Creme ihre richtige Konsistenz.
Karamellisieren und servieren
1
Mit Rohrzucker bestreuen und abflämmen
Bestreue die Oberfläche kurz vor dem Servieren mit etwas grobem Rohrzucker oder normalem braunem Zucker. Karamellisiere ihn mit einem Bunsenbrenner, bis sich die typische knackige Schicht bildet. Das Flambieren ist der Höhepunkt des Desserts – Du kannst es auch direkt am Tisch vor den Gästen machen.
2
Dekorieren und frisch servieren
Dekoriere die Crème brûlée mit frischen Beeren, etwas Pfefferminze, geschlagenem Vollrahm oder einer Kugel Glace – und serviere sie sofort, solange die Karamellschicht noch knackt.

Kompakt · zum Ausdrucken
Crème brûlée
Zutaten
Menge:
CRÈME BRÛLÉE
ZUM KARAMELLISIEREN
Zubereitung
- Masse: Eigelb, Crème fraîche und Zucker verrühren, Vanille, Milch und Rahm dazu.
- Abfüllen: Je ca. 70 g in hitzebeständige Förmchen geben.
- Wasserbad: Förmchen in eine Form stellen, Wasser bis zur Höhe der Creme angiessen.
- Stocken: 20 Min. bei 180 °C Umluft – Rand fest, Mitte noch leicht wackelig.
- Kühlen: 30 Min. bei Raumtemperatur, dann mindestens 3 Std. in den Kühlschrank.
- Brûlée: Mit grobem Rohrzucker bestreuen und mit dem Bunsenbrenner karamellisieren.
- Servieren: Sofort servieren, solange die Karamellschicht knackt.
Nährwerte pro 100 g
325kcal
28.6 gFett
13.6 gKohlenhydrate
4.1 gEiweiss
Lagerung & Haltbarkeit
Im Kühlschrank hält sich dieser Klassiker bis zu 3 Tage. Einfrieren kannst Du die Crème brûlée bis zu 2 Monate.
Wichtig: Karamellisiert wird immer erst kurz vor dem Servieren. Die Zuckerschicht zieht innert einer Stunde Feuchtigkeit aus der Creme und wird weich – die Cremes selbst kannst Du also gut einen Tag im Voraus zubereiten, den Brûlée-Moment aber nicht.
Alles für dieses Rezept
Aus unserer Backstube empfohlen — genau die Grössen, mit denen das Rezept getestet ist.
Zutaten
Zubehör
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Damit sie garantiert gelingt
Das Wasserbad ist nicht optional
Ohne Wasserbad wird die Creme am Rand fest, bevor die Mitte gestockt ist – und das Eigelb gerinnt. Das Wasser sorgt für gleichmässige, sanfte Hitze. Es muss mindestens so hoch stehen wie die Creme in den Förmchen, sonst wirkt es nur auf den unteren Teil.
Die Wackelprobe entscheidet
Die Creme ist fertig, wenn sie am Rand fest ist und in der Mitte beim Anstupsen der Form noch leicht wackelt wie Wackelpudding. Wartest Du, bis auch die Mitte fest aussieht, ist sie im Kühlschrank am Ende zu fest und verliert das Zartschmelzende.
Keine Blasen in die Masse rühren
Rühre die Masse nur, bis sie verbunden ist – nicht aufschlagen. Luftblasen steigen beim Backen an die Oberfläche und hinterlassen kleine Krater, auf denen die Karamellschicht später ungleichmässig wird. Schaum auf der Masse ziehst Du vor dem Abfüllen mit einem Löffel ab.
Häufige Fragen
Im Notfall ja, mit dem Grill des Backofens: Förmchen ganz nach oben schieben, Grill auf höchste Stufe und nur ein bis zwei Minuten beobachten. Das Ergebnis ist weniger gleichmässig und die Creme wird darunter warm – deshalb gehört sie danach nochmals kurz kalt gestellt. Mit dem Bunsenbrenner bleibt die Creme kalt und nur der Zucker wird heiss, und genau dieser Kontrast macht das Dessert aus.
Dann war es zu heiss oder zu lange im Ofen: Das Eigelb ist geronnen. Achte darauf, dass das Wasserbad wirklich hoch genug steht, und nimm die Förmchen heraus, sobald die Mitte nur noch leicht wackelt. Auch zu starkes Rühren mit dem Mixer kann schuld sein – die Masse wird nur verrührt, nicht aufgeschlagen.
Flache, breite Förmchen aus Keramik oder Porzellan sind ideal: Die Creme stockt gleichmässiger und es gibt mehr Fläche für die Karamellschicht – das beste Verhältnis von Knack zu Creme. Hohe, schmale Förmchen brauchen länger im Ofen. Wichtig ist nur, dass sie hitzebeständig sind und die Flamme des Brenners aushalten.
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