Spitzbuben – das klassische Rezept für die beliebten Linzerguetzli

Das Weihnachtsguetzli, das seit Generationen Familien verbindet
Menge40 Stück
Aktive Zeit45 Minuten
Gesamtzeit2 Stunden
glutenhaltigeihaltigmilchhaltig
Diese köstlichen, mit Konfitüre, Marmelade oder Gelee gefüllten Weihnachtsplätzchen erfreuen sich seit Generationen grosser Beliebtheit. Man kann das feine, mürbe Buttergebäck wirklich mit allem füllen, was man gerne hat. Dadurch hat jede Familie ihr ganz eigenes, spezielles Familienrezept – und manche Familien machen sogar einen Wettbewerb daraus, wer die besten Plätzchen macht. Wir teilen heute unser klassisches Rezept für die besten Spitzbuben mit Dir. Unsere Linzerguetzli werden mit feiner Himbeer- und Aprikosenkonfitüre gefüllt. Nachdem sie einen Tag durchgezogen sind – am besten sogar zwei Tage – zergeht Dir dieses zarte Gebäck auf der Zunge. Wir können Dir also wirklich nur ans Herz legen, dieses Rezept unbedingt nachzubacken. Und falls Du Deine Guetzli verschenken oder verkaufen möchtest: Wir haben viele tolle Verpackungen im Sortiment.



Zutaten
Menge:
SPITZBUBENTEIG
110 gButter, weich
70 gKristallzucker
2 PrisenVanillesamen
30 gVollei
2 PrisenSalz
180 gWeissmehl
FÜLLUNG
150 gHimbeer- oder Aprikosenkonfitüre
Schritt für Schritt
Wenn Du es eilig hast: die kompakte Rezeptkarte weiter unten fasst alles zusammen.
Herstellung der Spitzbuben
1
Teig herstellen und kühl stellen
Schlage die weiche Butter zusammen mit dem Zucker und den Vanillesamen, bis die Masse hell und schaumig wird. Gib dann das Vollei dazu und rühre den Teig glatt. Jetzt Mehl und Salz beigeben und die Masse auf der leicht bemehlten Arbeitsfläche zu einem Teig auskneten. Den fertigen Guetzliteig flach drücken, in Frischhaltefolie wickeln und für mindestens 1 Stunde kühl stellen.
2
Teig portionsweise 3 mm dick ausrollen
Heize den Backofen auf 170 °C Umluft vor. Hole den Teig portionsweise aus dem Kühlschrank und knete ihn einmal kurz durch — wenn Du den Teig aufteilst, kannst Du ausstechen, während der Rest im Kühlschrank fest bleibt. Rolle ihn dann 3 mm dick aus, am besten mit Ausrollhölzern: so wird die Dicke überall gleich.

3
Bödeli und Deckeli ausstechen
Bereite Bleche mit Backpapier vor und stich zuerst die Bödeli aus; lege sie auf das belegte Blech. Für die Deckeli nimmst Du denselben Ausstecher, aber mit einem Loch in der Mitte — stich damit auch die Mitte aus. Die Deckeli kommen auf ein eigenes Blech, getrennt von den Böden. Achte darauf, dass Du immer gleich viele Böden wie Deckel hast. Die Ausstechreste fügst Du zu einem Teig zusammen; ist er zu weich geworden, wickle ihn in Folie und stelle ihn nochmals 15 Minuten kühl, bevor Du weiter ausstichst.


Das brauchst Du dafür
4
5 Minuten backen und warm bestäuben
Backe die Plätzchen im vorgeheizten Backofen für ca. 5 Minuten. Sie sind danach noch recht hell — genauso wollen wir sie. Bestäube die Deckel jetzt, solange sie noch warm sind, mit wenig Puderzucker. Dann alle Kekse vollständig auskühlen lassen.


5
Mit Konfitüre füllen, zusammensetzen und über Nacht durchziehen lassen
Gib etwas Aprikosen- oder Himbeerkonfitüre in einen Spritzbeutel mit Lochtülle und dressiere sie auf die Mitte der ausgekühlten Böden. Du kannst natürlich auch Johannisbeergelee, Sauerkirschkonfitüre oder was Du gern hast verwenden — oder die Hälfte der Guetzli mit Nutella oder einer Ganache bestreichen. Ohne Spritzbeutel geht es auch: einfach bestreichen.
Setze die bestäubten Deckel auf die gefüllten Böden. Lass die Kekse dann eine Nacht bei Raumtemperatur stehen: So ziehen sie etwas Feuchtigkeit, die beiden Hälften haften besser zusammen und das Gebäck wird zart. Danach verpackst Du sie am besten auf maximal zwei Lagen in einer Guetzlibox — und ein paar davon präsentierst Du ganz stolz auf dem Plätzchenteller.



Kompakt · zum Ausdrucken
Spitzbuben
Zutaten
Menge:
SPITZBUBENTEIG
FÜLLUNG
Zubereitung
- Teig: 110 g Butter, 70 g Zucker und Vanille schaumig schlagen, 30 g Vollei, dann 180 g Mehl und Salz — 1 Std. kühl stellen.
- Ausrollen: Portionsweise 3 mm dick, Ofen auf 170 °C Umluft vorheizen.
- Ausstechen: Gleich viele Bödeli wie Deckeli (mit Loch), getrennte Bleche.
- Backen: Ca. 5 Min., hell lassen — Deckel noch warm mit Puderzucker bestäuben.
- Füllen: Konfitüre auf die ausgekühlten Böden dressieren, Deckel aufsetzen.
- Durchziehen: Eine Nacht bei Raumtemperatur stehen lassen, dann in die Guetzlibox.
Nährwerte pro 100 g
342kcal
17.6 gFett
41.8 gKohlenhydrate
4.6 gEiweiss
Lagerung & Haltbarkeit
Die Spitzbuben halten sich gut verpackt in einer Guetzlidose bis zu einem Monat. Am besten lagerst Du sie bei Raumtemperatur und schichtest sie auf maximal zwei Lagen, damit die unteren nicht zerdrückt werden. Frisch zusammengesetzt sind sie noch knusprig — ihr zartes, mürbes Ideal erreichen sie nach ein bis zwei Tagen Durchziehen.
Alles für dieses Rezept
Aus unserer Backstube empfohlen — genau die Grössen, mit denen das Rezept getestet ist.
Zutaten
Zubehör
Lieferung in 1–2 Werktagen · Versandkostenfrei ab CHF 100*
Schön dazu
Nicht nötig für das Rezept — aber es passt.

Damit sie garantiert gelingt
Der wichtigste Schritt kostet nichts: einen Tag warten
Frisch gefüllt sind Spitzbuben knusprig und die Deckel rutschen. Nach einer Nacht bei Raumtemperatur haben sie etwas Feuchtigkeit aus der Konfitüre gezogen: die Hälften haften zusammen und das Gebäck zergeht auf der Zunge. Nach zwei Tagen sind sie perfekt — plane das beim Backen ein.
Teig portionsweise verarbeiten, nicht auf einmal
Mürbeteig wird bei Handwärme schnell weich und klebt. Teile ihn auf und hole immer nur eine Portion aus dem Kühlschrank: Während Du ausstichst, bleibt der Rest fest. Werden die Ausstechreste zu weich, wickle sie in Folie und gib ihnen 15 Minuten Kühlschrank, bevor Du sie neu ausrollst.
Deckel warm bestäuben, Böden nie
Der Puderzucker haftet nur auf den noch ofenwarmen Deckeln richtig. Bestäube sie direkt nach dem Backen — und nur die Deckel: Auf den Böden würde der Zucker unter der Konfitüre verschwinden. So bekommst Du das klassische Bild, ohne nach dem Zusammensetzen nachpudern zu müssen.
Häufige Fragen
Klassisch mit Himbeer- oder Aprikosenkonfitüre, aber erlaubt ist, was schmeckt: Johannisbeergelee, Sauerkirschkonfitüre, Nutella oder eine Ganache funktionieren alle. Gelee und passierte Konfitüre lassen sich am saubersten dressieren; stückige Konfitüre streichst Du besser mit dem Messer auf. Genau daraus entstehen die Familienrezepte — jede Familie füllt anders.
Zwei mögliche Gründe. Entweder waren sie zu lange im Ofen: 5 Minuten reichen, die Guetzli müssen hell bleiben. Oder sie hatten schlicht noch keine Zeit — frisch zusammengesetzt ist das Gebäck knusprig und wird erst durch einen bis zwei Tage Durchziehen zart. Wenn Du sie luftdicht lagerst, arbeitet die Feuchtigkeit der Konfitüre für Dich.
Ja, dieses Rezept ist nussfrei: nur Butter, Zucker, Vanille, Ei, Salz und Weissmehl — ideal für Guetzliteller, an denen Kinder mit Nussallergie mitessen. Den Teig kannst Du gut ein bis zwei Tage im Voraus machen und eingewickelt im Kühlschrank lagern; nimm ihn dann portionsweise heraus und knete ihn kurz durch, bevor Du ausrollst.
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